Google ehrt den Erfinder des Kindergartens Friedrich Fröbel

230. Geburtstag von Friedrich Fröbel

Die meisten Kinder in Deutschland und vielen anderen Ländern der Welt gehen heute vor der Schule in den Kindergarten. Dass sie dies überhaupt können, haben sie Friedrich Fröbel zu verdanken, der im Jahre 1839 den ersten Kindergarten der ganzen Welt gründete.

Damals wurde er allerdings noch als „Spiel- und Beschäftigungsanstalt“ bezeichnet. Heute feiert Google seinen 230. Geburtstag mit einem Doodle.

Friedrich Wilhelm August Fröbel wurde am 21. April 1782 in Oberweißbach geboren, er war ein deutscher Pädagoge und auch ein Schüler von Pestalozzi. Fröbel war es auch, der die sogenannte „Freiarbeit“ in die Pädagogik einführte. Er entwickelte Spielmaterialien und Lernmaterialien, die auch in der heutigen Zeit noch anerkannt sind.

Er war es, der in das Zentrum seiner eigenen Pädagogik das Spiel stellte. Auf der Grundlage seiner Spieltheorie, die er selbst entwickelt hatte, entstanden dann auch die Spielsachen und die Beschäftigungsmittel.

Das Werk, das Fröbel begonnen hatte, wurde von seinen Schülern fortgeführt, und von Deutschland aus wurde sein Konzept in die ganze Welt getragen. Vor allen Dingen in den USA, Österreich, Japan, Russland und Korea genießt es noch immer ein recht hohes Ansehen.

Noch immer populär sind heute die pädagogischen Grundformen, die von ihm entwickelt wurden. Hier geht es um drei Formen, die dreidimensional sind, die Kugel, der Zylinder und der Würfel. Diese Formen sind nach wie vor beliebt als Spielzeug für Kleinkinder. In dem Doodle, mit dem Google Fröbel ehrt, werden diese Formen genutzt, um das Logo darzustellen.

Früher wurden diese Formen nur aus Holz hergestellt, heute gibt es sie natürlich auch aus Plastik, wobei im Doodle der Klassiker Holz dargestellt ist.

Auch gibt es heute noch sehr viele Fröbel-Kindergärten, diese sehen ihre eigentliche Aufgabe darin, die Kinder durch das Spiel zu fördern und ihnen zu helfen, die Welt zu begreifen und zu erfahren. Das Lernen durch Spielen, das hat immer im Denken Fröbels gekreist. Sein Motto war immer „von der Hand in den Verstand“, damit meinte er, dass das Kind erst greift, und dann begreift, dies waren die zentralen Überlegungen, aus denen dann die Spielsachen entstanden, die damals noch unter Spielgaben bekannt waren. Diese nutzten dann die Kinder, um ihre Welt nach und nach zu erkunden. Zu den sehr wichtigen Bausteinen innerhalb der frühkindlichen Erziehung zählte er auch Lieder.

Friedrich Fröbel starb am 21. Juni 1852, aber seine Lehren werden sicher noch längere Zeit aktuell bleiben, und viele Kinder werden weiterhin durch seine Spielsachen die Welt erkunden.

 

 

Happy Birthday Friedrich Fröbel!!


 

Hier auch etwas zum Anschauen ;-)

 

 

Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=5g_RcQN2LSo&feature=player_detailpage

 

 

Weitere Doodles:

Wilhelm Busch

Akira Yoshizawa

Robert Doisneau

 

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